Vorstandsinterview 2016: Alexander Pinker

Alexander ist seit 2015 Vorstand des Startupnetzwerk SUN und hat sich der Kommunikation und IT des Vereins verschrieben. Erfahrung konnte er in den Bereichen durch sein Studium in Medienmanagement und Corporate Communication und seine berufliche Tätigkeit als Projektmanager für Multimedia in einer Münchner Agentur bzw. als selbstständiger Unternehmensberater in den Bereichen Kommunikation, Marketing & Digitalisierung sammeln. Er möchte SUN als Marke ausbauen und den Verein voranbringen.


Alexander, seit letztem Jahr bist du Teil der Vorstandschaft, was hat dich motiviert mehr zu machen?

Ich glaube, dass SUN wirklich das Potenzial hat Gründern zu helfen. Ich hatte da ein prägendes Erlebnis, als ich ganz neu dabei war. Wir hatten einen SUNday bei einem Münchner Startup, das eine Crowdfunding Kampagne starten und seine Kommunikation ausbauen wollte. Sie kamen auf SUN zu um Beratung zu erhalten und mit ihren potenziellen Kunden ins Gespräch zu kommen. Was mich sehr gefreut hat, an diesem Abend konnten wir ihnen wirklich weiterhelfen. Das war so ein Schlüsselmoment für mich. Wir haben mit vereinten Kräften ein Problem gelöst, welches über das wirtschaftliche Fortbestehen des Unternehmens und deren Vision entschied. Daher wollte ich mehr tun.
Mittlerweile hat das besagte Startup übrigens erfolgreich eine Crowdfunding-Kampagne gestartet und ihre Kommunikation grundlegend umgestellt – und ich erkenne dabei mit großer Freude einige Ansätze unserer Diskussion wieder.

 

Bei der Mitgliederversammlung in Berlin hast du gesagt, dass du die Marke SUN ausbauen möchtest, wie stellst du dir das vor?

Ich glaube ausbauen ist nicht das richtige Wort für das Vorhaben. Ich möchte die Marke SUN formen. Wir haben über 800Mitglieder und so kompetente und vielversprechende Lokalgruppen, aber irgendwie definiert und fokusiert sich jeder von ihnen ein wenig anders. Das ist an sich nichts schlechtes, da gerade diese Individualität und Dynamik den Verein auszeichnet, es , fördert jedoch nicht die stringente Wahrnehmung. Daher habe ich begonnen bei unserem jährlichen Organisationstreffen mit einem kleinen Team die Marke SUN nach ihren Kernaussagen und -facetten zu strukturiert und versuche nun diesen Leitfaden nach und nach in die Kommunikationsmaßnahmen zu überführen.

Da ist noch einiges an Arbeit nötig, aber kleine Erfolge können wir schon verzeichnen. So erhalten wir die letzten Wochen vermehrt Anfragen von Vereinen, Startups, Studenten und Gründern, die unsere Hilfe oder unseren Rat benötigen. Ein gutes Zeichen, dass die Positionierungsstrategien langsam Fahrt aufnehmen und wir uns am Ende einen Namen als Startup Business Enabler machen können.

 

Gerade in der Startup Szene ist es nicht einfach Marketing zu betreiben, wie geht ihr vor?

Das ist die Herausforderung bei unserer innovativen und dynamischen Zielgruppe; das klassische Marketing funktioniert nur in Teilen. Was die Leute von uns brauchen sind keine langen Werbebotschaften oder Slogans, sie brauchen konkrete Lösungen.

Das Motto ist dabei: Wer sich an uns wendet soll Antworten und nicht leere Versprechungen finden. Das ist die Botschaft, die sich in allen kommunikativen Aktivitäten wiederspiegelt. Von Flyern, Social Media Aktivitäten bis hin zu den Inhalten auf unserer Webseite, die wir zeitnah noch mehr auf unsere Zielgruppe maßschneidern wollen. Inhalte zu kreieren bedeutet dabei natürlich Arbeit, aber es macht auch Spaß zu sehen, wie sich Kommunikations- und Marketingziele erfüllen und die Mitglieder begeistern können.

 

Was sind die Kommunikationshighlights, die in den nächsten Monaten anstehen?

Also gerade ist die die AXA Competition zu Ende gegangen und damit etwas, auf das wir sehr kommunikativ eingegangen sind. Nicht zwingend auf unseren eigenen Kanälen, wie Facebook oder Twitter, sondern eher über unser starkes Partnernetzwerk, die uns da großartig unter die Arme gegriffen haben. An der Stelle hat Sascha sich selbst übertroffen und ich kann nur den Hut ziehen.

Aktuell bin ich gedanklich in der Planung einer Kampagne unserer „Future 2025“, die für 2017 angedacht ist und die innovativsten Startups, Gründer und Ventures ansprechen soll. Dabei geht es jetzt nicht um die Generierung von Sponsoren in meinem Fall, sondern um eine pressewirksame Darstellung des Events. Aber auch sonst gibt es das eine oder andere Highlight in Berlin, Frankfurt und München auf das man sich freuen kann – aber mehr verrate ich aktuell noch nicht.

 

Wenn du jetzt fünf Jahre in die Zukunft schaust, wo würdest du SUN dann sehen?

Eine schwierige Frage. Ich vertrete grundsätzlich die Meinung, dass die Zukunft unseres Vereins kaum langfristig planbar ist, da wir so dynamisch bleiben müssen wie die Startup-Szene selbst. Aber wenn ich mich auf ein paar Meilensteine festlegen müsste, dann hoffe ich, dass wir uns in fünf Jahrenals Verein in den Städten in denen wir vertreten sind etabliert haben und, gemeinsam mit unserem Partnernetzwerk, Gründern bei all ihren Problemen zur Seite stehen können. Sei es mit konkreten Lösungsansätzen oder mit den notwendigen Kontakten, die sie brauchen um langfristig und erfolgreich bestehen zu können.

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